Ergotherapie für Kinder

Unterstützung der Entwicklung

Die Ergotherapie unterstützt Kinder in ihrer Entwicklung bei:

  • Auffälligkeiten in der Bewegung und dem Bewegungsverhalten
  • feinmotorischen Auffälligkeiten
  • Schulleistungsschwächen (Aufmerksamkeitsschwäche, Legasthenie, Rechenschwäche...)
  • Behinderungen

Förderung der Wahrnehmung

Ein wichtiger Therapieansatz ist die Förderung der grundlegenden („basalen“) Wahrnehmung. Hierzu gehören:

  • das Gleichgewichtssystem (vestibuläres System)
  • die Wahrnehmung des eigenen Körpers (propriozeptives bzw. taktil kinästhetisches System)
  • die Wahrnehmung über die Haut (taktile Wahrnehmung)
  • die Verknüpfung der sieben Sinne (Sensorische Integration)
Ergotherapie für Kinder: Sicherheit bei Bewegung im Raum ist Voraussetzung für gute Schulleistungen. Ergotherapie für Kinder: Zur motorisch/sensorischen Förderung wird bei Alltagsaktivitäten geführt. Ergotherapie für Kinder: Eine Übung für die Koordination der Körperhälften und der Sinne, die so genannte Bilateralintegration. Ergotherapie für Kinder: Die Rücken- und Armstreckung wird zur Reflexüberwindung und für den Haltungshintergrund geübt. Ergotherapie für Kinder: Bewegung bedeutet laufende Feinabstimmung, laufendes sensomotorisches Anpassen. Ergotherapie für Kinder: In der Führungstherapie werden Kinder bei Alltagstätigkeiten Hand auf Hand geführt. Ergotherapie für Kinder: Dabei kommt es auf die Wahrnehmung der Dinge und das Wie der Einwirkung an. Ergotherapie für Kinder: Noch wichtiger als das geführt Werden ist das selber Machen. Ergotherapie für Kinder: Sinnvolles Tun macht Freude.

Ergotherapeutische Abklärung

Die Ergotherapie beginnt mit einer ergotherapeutischen Abklärung, wodurch der Bedarf und Ziele klar werden.

Bei dieser Erstuntersuchung beobachte ich Ihr Kind, wie es sich im Raum bewegt und wie es bei Handlungsaufgaben hantiert. Ganz genau wird dabei auf die Qualität geachtet – auf die Muskelspannung, die Koordination, die Kraftdosierung, die Sicherheit, das Tempo, die Konzentration und vieles mehr. Dabei wähle ich aus anerkannten therapeutischen Befundmethoden nach Ayres, Kiesling, Aly, Affolter, Sonderegger, Bobath und weiteren aus.

Behandlungskonzepte und Ansätze

Daraufhin werden individuell spezielle Behandlungskonzepte und Ansätze angewandt:

Bei der Sensorischen Integrationstherapie werden dem Kind ausgewählte Wahrnehmungsangebote im richtigen Maß geboten. So können die Wahrnehmung, die Erkennung, Verarbeitung und Einordnung von Reizen reifen. Was oft nur wie Schaukeln, Toben oder Spielen aussieht, unterstützt Ihr Kind gezielt zur Entwicklung.

Bei einer Handlung führe ich mit meinen Händen die Hände des Kindes. Durch die angemessene Auswahl und Dosis von Reizen erlebt das Kind neu zu spüren, Reize und Informationen einzuordnen, zu begreifen, die Bewegung fein abzustimmen und Abläufe zu erfassen.

Motorik und Sensorik – Bewegen und Wahrnehmen sind nicht voneinander zu trennen, denn sie bedingen sich gegenseitig und müssen fortwährend dynamisch angepasst werden. Bis zum Schulalter durchlaufen Kinder die sensomotorische Entwicklungsphase, weshalb man bei Bedarf auch in dieser Zeit am besten therapeutisch unterstützen kann.

Es kann sinnvoll sein, dass ich mich mit Ihrem Einverständnis mit der/ dem zuweisenden KinderärztIn, LehrerIn, KindergärtnerIn, BetreuerInnen oder anderen TherapeutInnen wie PhysiotherapeutIn, LogopädIn oder Legasthenie-Therapeutin austausche, damit Ziele abgeglichen werden und sich therapeutische Maßnahmen gegenseitig gut ergänzen können.

Als Ergotherapeutin ist mir der Austausch mit Ihnen sehr wichtig, um Ihr Kind ganzheitlich sehen zu können. Oft ist es erwünscht, dass Eltern bei der Therapie dabei sind. Gemeinsam können wertvolle Anregungen für den Alltag und die Förderung Ihres Kindes entwickelt werden.